Source: OJ L, 2024/1640, 19.6.2024

Current language: DE

Artikel 45 Bereitstellung von Informationen über grenzüberschreitende Tätigkeiten


Summary What does Article 45 of the Sixth anti-money laundering (AML 6) directive say?

This article establishes the information-sharing obligations that run between the supervisory authority of the home Member State (where an obliged entity is headquartered) and the supervisory authority of the host Member State (where that entity operates an establishment or provides services).

It is a companion to the broader cross-border supervisory cooperation framework, effectively ensuring that host supervisors are kept informed both when an obliged entity first notifies its intention to operate in their territory and on an ongoing basis thereafter.

The article sets out specific timeframes for initial notifications and subsequent updates, and requires that operationally relevant supervisory information is shared at least annually.

Important points:

  • Home Member State supervisors are required to notify host Member State supervisors of an obliged entity's intended activities within 3 months of receiving that notification, and within 1 month for any subsequent changes.
  • Home Member State supervisors must share information on activities actually carried out by the obliged entity in the host Member State, including responses to supervisory questionnaires, at least on an annual basis.
  • Where an obliged entity notifies that its activities in the host Member State have commenced, home Member State supervisors must inform host supervisors immediately, not simply at the next annual exchange.

Springlex's summary of the article, a reading aid, not a substitute for the legal text.

    1. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Aufseher des Herkunftsmitgliedstaats die Aufseher des Aufnahmemitgliedstaats so bald wie möglich, in jedem Fall aber innerhalb von drei Monaten nach Eingang einer Mitteilung gemäß Artikel 8 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2024/1624 über die Tätigkeiten unterrichten, die der Verpflichtete im Aufnahmemitgliedstaat auszuüben beabsichtigt.

    2. Jede spätere Änderung, die den Aufsichtsbehörden des Herkunftsmitgliedstaats gemäß Artikel 8 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2024/1624 mitgeteilt wird, wird den Aufsehern des Aufnahmemitgliedstaats so bald wie möglich, in jedem Fall aber innerhalb eines Monats nach Eingang mitgeteilt.

    1. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Aufseher des Herkunftsmitgliedstaats den Aufsehern des Aufnahmemitgliedstaats auch Informationen über die von dem Verpflichteten im Hoheitsgebiet des Aufnahmemitgliedstaats tatsächlich ausgeübten Tätigkeiten, die im Rahmen ihrer Aufsichtstätigkeiten bei ihnen eingehen, übermitteln, einschließlich der von den Verpflichteten in Beantwortung von Aufsichtsfragebögen übermittelten Informationen und aller mit den im Aufnahmemitgliedstaat durchgeführten Tätigkeiten zusammenhängenden einschlägigen Informationen.

    2. Die in Unterabsatz 1 genannten Informationen werden mindestens einmal jährlich ausgetauscht. Werden diese Informationen in aggregierter Form bereitgestellt, so stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass die Aufseher des Herkunftsmitgliedstaats jedem Ersuchen der Aufseher des Aufnahmemitgliedstaats um zusätzliche Informationen umgehend nachkommen.

    3. Abweichend von Unterabsatz 2 dieses Absatzes stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass die Aufseher des Herkunftsmitgliedstaats die Aufseher des Aufnahmemitgliedstaats unverzüglich nach Eingang der Mitteilung der Verpflichteten gemäß Artikel 8 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2024/1624 darüber unterrichten, dass Tätigkeiten im Aufnahmemitgliedstaat aufgenommen wurden.

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