Source: OJ L 119, 4.5.2016, pp. 1–88Consolidated text

Current language: DE

Artikel 32 Sicherheit der Verarbeitung


Summary What does Article 32 of the GDPR regulation say?

This article sets out the security obligations for both controllers and processors when handling personal data.

Rather than prescribing fixed technical standards, it takes a risk-based approach, requiring that security measures be calibrated to the nature and context of the processing and the potential harm to individuals.

The article provides examples of appropriate measures, covering encryption, system resilience, incident recovery, and regular testing, while also extending the obligation to anyone acting under the authority of the controller or processor.

Important points:

  • Controllers and processors must implement technical and organisational security measures appropriate to the risk posed by their processing activities.
  • Adherence to an approved code of conduct (Article 40) or certification mechanism (Article 42) can be used as evidence of compliance with these security requirements.
  • Ensure that any person with access to personal data under your authority only processes it on the controller's instructions, unless required otherwise by law.

Springlex's summary of the article is a reading aid, not a substitute for the legal text.

    1. ▼C2

      Unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen treffen der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten; diese Maßnahmen schließen gegebenenfalls unter anderem Folgendes ein:

      1. die Pseudonymisierung und Verschlüsselung personenbezogener Daten;

      2. die Fähigkeit, die Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit der Systeme und Dienste im Zusammenhang mit der Verarbeitung auf Dauer sicherzustellen;

      3. die Fähigkeit, die Verfügbarkeit der personenbezogenen Daten und den Zugang zu ihnen bei einem physischen oder technischen Zwischenfall rasch wiederherzustellen;

      4. ein Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung, Bewertung und Evaluierung der Wirksamkeit der technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Verarbeitung.

    1. Bei der Beurteilung des angemessenen Schutzniveaus sind insbesondere die Risiken zu berücksichtigen, die mit der Verarbeitung verbunden sind, insbesondere durch — ob unbeabsichtigt oder unrechtmäßig — Vernichtung, Verlust, Veränderung oder unbefugte Offenlegung von beziehungsweise unbefugten Zugang zu personenbezogenen Daten, die übermittelt, gespeichert oder auf andere Weise verarbeitet wurden.

    1. Die Einhaltung genehmigter Verhaltensregeln gemäß Artikel 40 oder eines genehmigten Zertifizierungsverfahrens gemäß Artikel 42 kann als Faktor herangezogen werden, um die Erfüllung der in Absatz 1 des vorliegenden Artikels genannten Anforderungen nachzuweisen.

    1. Der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter unternehmen Schritte, um sicherzustellen, dass ihnen unterstellte natürliche Personen, die Zugang zu personenbezogenen Daten haben, diese nur auf Anweisung des Verantwortlichen verarbeiten, es sei denn, sie sind nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten zur Verarbeitung verpflichtet.

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